Weihrauch außerhalb der bekannten Verwendungsformen

Räuchern des Weihrauchs

Die bekannteste Verwendung des Weihrauchs ist die Verräucherung. Früher diente sie der Opferdarbietung und in späterer Zeit auch um den Gestank in den Städten und Dörfern zu überdecken. In der katholischen Kirche wird Weihrauch auch heute noch bei großen kirchlichen Festen eingesetzt.

Immer mehr Menschen räuchern das Weihrauchharz auch bei sich zu Hause und finden den Geruch entspannend und beruhigend. Wer jetzt jedoch an den typischen Kirchenweihrauch-Geruch denkt, irrt, denn im Kirchenweihrauch sind sehr oft noch andere Inhaltsstoffe wie Hölzer oder Harze enthalten. Diese Mischungen werden nicht von allen Menschen vertragen, bei der reinen Weihrauch-Verräucherung kommt dies kaum vor.

Andere Verwendungsformen des Weihrauches

Doch neben der Räucherung kommt Weihrauch auch noch in anderen Bereichen vor.
Das ätherische Öl, das neben dem Geruch jedoch keine nutzbare Wirkung hat, zum Beispiel hat einen sehr hohen Stellenwert in der Parfümindustrie. Das Öl wird aus Geruchsgründen auch als Massageöl oder als Badezusatz verwendet. Davor sollte jedoch getestet werden, ob man nicht empfindlich reagiert, da es zwar keine bekannte Weihrauch-Allergie gibt, jedoch manche Menschen auf ätherische Öle allgemein mit Allergiesymptomen reagieren.

In manchen Regionen, in denen der Weihrauchbaum beheimatet ist, wird das Weihrauchharz auch gekaut und dient somit auch als Kaugummiersatz. Gleichzeitig kann hier auch die antientzündliche und desinfizierende Wirkung der Weihrauchharzbestandteile zum Tragen kommen. Im allgemeinen wird der Geschmack des Weihrauchs in unseren Breitengraden tendenziell als viel zu bitter empfunden.